Fakultät Forschung
Forschungsschwerpunkte
Entsprechend ihrer differenzierten Fächerstruktur sind die Forschungsschwerpunkte der Fakultät vielfältig. Die zukünftigen Forschungsschwerpunkte der Fakultät liegen in folgenden Themenbereichen:
(a) Lebenslanges Lernen und Entwicklungsprozesse über die Lebensspanne (Kooperation zwischen Bildungswissenschaft, Psychologie, Sportwissenschaft und Gerontologie),
(b) Förderung von Gesundheit, Kompetenz und Leistungsfähigkeit durch Schaffung entwicklungsförderlicher Umwelten, Infra- und Organisationsstrukturen (Kooperation aller Disziplinen),
(c) Technik, Medien einschließlich Mensch-Computer-Interaktionen und künstliche Intelligenz (Kooperation zwischen Bildungswissenschaft, Ethnologie und Psychologie),
(d) Interkulturelle Kompetenzen, Binnen- und länderübergreifende Migration (Kooperation Bildungswissenschaft, Ethnologie, Psychologie und Gerontologie).
Die Integration von Grundlagen- und angewandter Forschung soll in den kommenden Jahren vermehrt die Forschungsorientierung der Fakultät bestimmen. Dabei ist auch der systematische Ausbau von institutionellen Grundlagen für die Weiterbildung ein bedeutsames Ziel, das schon heute mit dem Zentrum für Psychologische Psychotherapie und dem Weiterbildungsstudiengang „Beratungswissenschaft“ verfolgt wird. In Bezug auf die Integration von Grundlagen- und angewandter Forschung sind internationale und nationale Aktivitäten an allen Instituten der Fakultät zu nennen, die weiter ausgebaut werden sollen. Der Aspekt angewandter Forschung betrifft dabei sowohl die Intervention auf individueller (Bildung, Beratung, Therapie und Training) als auch auf institutioneller und organisatorischer Ebene (Organisationsentwicklung). Darüber hinaus sind umfassende Informations- und Aufklärungskampagnen für große Bevölkerungsgruppen hinsichtlich gesundheits- und kompetenzförderlicher Verhaltensweisen und Lebensbedingungen sowie vielfältige Initiativen im Bereich der wissenschaftlich basierten Politikberatung (im nationalen wie auch im internationalen Kontext) zu nennen. Die Möglichkeit, Interventionskonzepte grundsätzlich durch anspruchsvolle, international anerkannte Grundlagen- und Evaluationsforschung zu fundieren, stellt ein – im nationalen wie internationalen Wettbewerb – bedeutsames Profilmerkmal der Fakultät dar.
Exzellenzstrategie: Field of Focus IV: Selbstregulation und Regulation: Individuen und Gesellschaften

Das zentrale Anliegen von Field of Focus 4 besteht darin, menschliche (Selbst-)Regulationsprozesse auf der Ebene von Individuen und Gesellschaften im interdisziplinären Dialog besser zu verstehen. An dieser Arbeit sind insbesondere Fächer der Fakultät für Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften, der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie der Juristischen Fakultät beteiligt.




